Temporäre Lerngruppen

Die Temporären Lerngruppen sind Kooperationsprojekte von Jugendhilfe und Schule, in denen Kinder und Jugendliche mit „herausforderndem Verhalten“ übergangsweise in Kleingruppen unterrichtet werden. Ziel ist die Reintegration in die reguläre Schule nach spätestens einem Jahr. Der Grund für die Aufnahme sind gravierende Lern- oder Verhaltensproblematiken, die ein erfolgreiches Lernen in einer regulären Schulklasse aktuell nicht möglich machen.
Ebenso werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die durch andauernde Schulverweigerung oder Absentismus auffallen und durch andere Maßnahmen nicht erreicht werden. In den Lerngruppen arbeiten LehrerInnen und SozialpädagogInnen in einem multiprofessionellen Team zusammen. Es werden schulische Lücken aufgearbeitet und Arbeitshaltungen trainiert. In Einzel- und Familienarbeit werden individuelle Problemlagen bearbeitet und Hilfsangebote vernetzt. Unsere beiden Temporären Lerngruppen werden von jeweils bis zu 6 SchülerInnen der Klassenstufen 5 bis 10 besucht. SchülerInnen der Klassen 9 und 10 haben bei entsprechenden Voraussetzungen die Möglichkeit den Ersten Schulabschluss (ESA, vormals Hauptschulabschluss) zu erwerben oder werden mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung / Berufsvorbereitung unterrichtet.
Der Zugang erfolgt über die Schulen, dass ReBBZ oder den ASD (Jugendamt).